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Juniorwiki:Einbindung in den Unterricht

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Das folgende Modell stellt eine Möglichkeit und ein Angebot vor, wie sich Juniorwiki ganz einfach in den Fachunterricht einbinden lässt. Es orientiert sich an dem Fall, dass Lehrer mit ihrer Klasse ein Thema erarbeiten, und hat sich in ersten praktischen Anwendungen bewährt. Das Modell schlägt für einen ersten Durchgang fünf aufeinander folgende Schritte vor (in Form eines Kreises). Das daran anschließende Arbeiten mit Juniorwiki konzentriert sich dann auf drei der Schritte (in Form eines Dreiecks).

Inhaltsverzeichnis

Der erste Durchgang/Der Kreis des Arbeitens

Die fünf Schritte sind:

  1. Organisation: Hier geht es um die organisatorische Vorbereitung, z.B. eine Besprechung mit der Klasse, technische Vorbereitungen, E-Mail-Adressen, Computer-Raum, Anmeldung
  2. Konzeption: Dieser Schritt geht auf die inhaltliche Konzeption, also auf das Thema, die notwendigen und fakultativen Artikel, die Materialien dafür
  3. Distribution: Nun müssen die Aufträge verteilt werden, an einzelne Schüler oder Arbeitsgruppen, die dazu gebildet werden können
  4. Moderation: Es tauchen Rückfragen sowohl technischer als auch inhaltlicher Art auf, es muss nachgesteuert werden, neue Anregungen sind einzubringen
  5. Evaluation: Hier sind Ergebnisse zu beurteilen und zurückzuspiegeln

Diese fünf Schritte lassen sich als Kreis darstellen:

Kreis des Arbeitens mit Juniorwiki

Die weiteren Durchgänge/Das Dreieck

Dabei ist der vollständige Kreis zumeist nur beim ersten Einsatz mit einer Klasse zu beschreiten. Für das weitere Arbeiten führt dann der Punkt „Evaluation“ zumeist nicht wieder zur Organisation zurück, sondern leitet zur Veränderung der Inhalte (Rekonzeption), Umverteilung oder Weiterreichen der Artikel (Redistribution) oder auch nur zu neuen Anregungen (Moderation) zurück. Als Dreieck sieht das dann so aus:

Dreieck des Arbeitens mit Juniorwiki

Die einzelnen Schritte ausführlich

Organisation

Eine gute Vorbereitung ist, wie in vielen anderen Fällen auch, bereits die halbe Miete. Der Vorteil ist dabei, dass die Organisation normalerweise nur ein Mal vorzunehmen ist und dabei auch nur wenig Zeit und Kraft erfordert. Anhaltspunkte hierfür bietet die folgende Checkliste.

  • technischer Check: läuft Juniorwiki auf den Rechnern im Computer-Raum?
  • vorbereitende Absprache/Besprechung mit der Klasse: Thema, Anschauen
  • Email-Adressen: hat jeder Schüler eine Email-Adresse und kann auf sein Konto zugreifen?
  • Belegung des Computer-Raums für den Unterricht
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, zumindest eine einführende Stunde im Computer-Raum zu verbringen
  • Anmelden + Email-Bestätigung
Es hat sich ebenfalls bewährt, die Anmeldung beim entsprechenden Juniorwiki gemeinsam mit den Schülern zu machen. Mögliche Hemmschwellen werden direkt abgebaut, erste Fragen können beantwortet werden. Zudem können die Artikel bereits angelegt werden.
  • Einweisung in weitere Funktionen
Je nachdem, was und wie Schüler mit Juniorwiki arbeiten sollen, kann es sinnvoll sein, einige weitere Funktionen zu zeigen
  • Artikel suchen
  • Beitrag schreiben
  • Fragen stellen/diskutieren
  • Einstellung: Email-Benachrichtigung
  • Bilder und weitere Medien

Fertig! Sofern es nicht noch zu technischen Rückfragen kommt (Passwort vergessen, Email-Adressen-Verdreher), ist dieser Punkt damit abgehakt.

Konzeption

Je nachdem, wie „fit“ die Schüler sind, können sie an der inhaltlichen Konzeption beteiligt werden. Das hat den Vorteil, dass alle Schüler über die Struktur des Themenbereichs insgesamt informiert sind. Aber natürlich kann auch einfach bestimmt werden, welche Artikel von den Schülern zu einem gegebenen Thema geschrieben werden sollen.

Dazu gehört auch, die Materialien auszuwählen, die den Schülern zur Verfügung gestellt werden sollen. Es hat sich dabei als zweckmäßig erwiesen, auch ein paar Quellen zu nennen, auf die sich Schüler beziehen können.

Und schließlich bezieht sich die Konzeption auch darauf zu klären, wie gearbeitet werden soll. Eine Möglichkeit ist hier, erst die Ergebnisse online zu stellen; eine andere ist, die Beiträge kontinuierlich auf Juniorwiki zu erarbeiten.

Distribution

Nachdem geklärt ist, welche Artikel entstehen sollen, geht es nun darum, die Autoren zu bestimmen. Entweder schreiben einzelne Schüler, dann müssen die Beiträge zugewiesen werden; oder es müssen Arbeitsgruppen gebildet werden, die für bestimmte Artikel zuständig sind. Hier kann es sinnvoll sein, in den Teams Verantwortliche zu benennen.

Moderation

Die Moderation bezieht sich auf die Einführung, die Erläuterung von Materialien, die Klärung von Rückfragen, die Hilfe bei Schwierigkeiten sowie das Nachsteuern, wenn sich im weiteren Verlauf ein Bedarf ergibt.

Je nach Arbeitsweise sollte auch festgelegt werden, inwiefern und zu welcher Zeit Zwischenergebnisse vorgelegt werden sollen. Das hat nicht nur den Effekt einer Kontrolle, sondern hilft gerade auch dabei, Probleme überhaupt bemerken und entsprechend reagieren zu können.

Evaluation

Die Evaluation dient dazu, die Anstrengungen und Ergebnisse zu beurteilen, dazu Rückmeldung zu geben und weitere Dinge anzuregen.

Rekonzeption

Wenn sich im Verlauf herausstellt, dass z.B. noch weitere Artikel notwendig sind, dann bietet es sich an, die Konzeption zu überarbeiten.

Redistribution

Bei neuen Artikeln sind dafür natürlich Autoren zu benennen. Es kann aber auch ganz unabhängig davon sinnvoll sein, die entstandenen Beiträge anderen Schülern zuzuweisen. Das dient zum einen der Überprüfung der Inhalte durch andere Schüler; zum andern können so auch gleich Fehler verbessert und Verlinkungen zu anderen Einträgen vorgenommen werden.

Moderation/Reevaluation

Das sind ohnehin ständig begleitende Komponenten.

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